Zum Hauptinhalt springen

Element erstellen

Nutze den Schritt Element erstellen, um ein benanntes Single-Slot-Element zu initialisieren — einen Halter für genau einen Wert oder Datensatzverweis. Es ist das Einzelwert-Gegenstück zur Sammlung: Während eine Sammlung viele Einträge hält, hält ein Element genau einen. Aktualisiere das Element später mit einem oder mehreren Element setzen-Schritten.

Typische Einsatzszenarien sind:

  • Eine Zuordnung einmalig auflösen und das Ergebnis im gesamten Flow wiederverwenden.
  • Einen Zwischenwert oder Status verfolgen, den spätere Schritte lesen und überschreiben.
  • Einen einzelnen Datensatzverweis (z. B. das aktuelle Dokument) halten, auf den mehrere Schritte zugreifen.

Schritt konfigurieren

Öffne den Flow-Editor, füge Element erstellen hinzu und fülle die Konfigurationskarte aus.

Beschreibung

  • Zweck: Erkläre, wofür das Element in diesem Flow steht.
  • Wann ausfüllen: Immer. Die Beschreibung wird im Editor und im Ausführungsverlauf angezeigt.
  • Tipps: Nenne die fachliche Absicht, zum Beispiel Aufgelösten Versandkanal verfolgen.

Elementname

  • Zweck: Der eindeutige Bezeichner des Elements innerhalb des Flows.
  • Wann ausfüllen: Erforderlich. Nachfolgende Element-setzen-Schritte verweisen über diesen Namen auf das Element.
  • Tipps: Verwende einen kurzen, aussagekräftigen Namen wie dispatchChannel oder currentDocument.

Elementtyp

  • Zweck: Legt fest, welche Art von Wert das Element hält.
  • Wann ausfüllen: Erforderlich.
  • Optionen:
    • Wert — das Element speichert einen Textwert.
    • Verweis — das Element speichert einen Datensatzverweis (einen Zeiger auf einen Datensatz in einer Business-Central-Tabelle).

Tabelle

  • Zweck: Gibt an, auf welche Business-Central-Tabelle der Verweis zeigt.
  • Wann ausfüllen: Erforderlich, wenn der Elementtyp Verweis ist. Andernfalls ausgeblendet.
  • Tipps: Wähle die Zieltabelle über die Auswahl (z. B. Debitor, Verkaufskopf).

Initialwert

  • Zweck: Der Wert, mit dem das Element startet, wenn der Schritt ausgeführt wird.
  • Wann ausfüllen: Optional.
    • Wert-Element — beliebiger Text, kann {{name}}-Platzhalter enthalten (z. B. ausstehend). Leer lassen, um mit einem leeren Wert zu starten.
    • Verweis-Element — ein einzelner {{name}}-Platzhalter, der auf ein Verweis-SmartField mit derselben Tabelle wie das Element zeigt. Leer lassen, um den Verweis später mit einem Element-setzen-Schritt zu setzen.
  • Tipps: Verwende die Assist-Schaltfläche (...) oder Alt+S, um den SmartField-Picker zu öffnen.

Ausgaben

Der Schritt registriert eine Ausgabe, auf die nachfolgende Schritte verweisen können:

  • <Elementname> — typisiert als Wert oder Verweis, abhängig vom konfigurierten Elementtyp. Bei Verweis-Elementen trägt die Ausgabe zusätzlich die Nummer der Zieltabelle.
hinweis

Bei der Ausführung wird ein Wert-Element immer initialisiert — mit dem konfigurierten Initialwert oder mit einem leeren Wert, wenn keiner gesetzt ist — sodass Downstream-Referenzen stets auflösen. Ein Verweis-Element wird nur geschrieben, wenn ein Initial-Verweis konfiguriert ist; andernfalls bleibt der Slot leer, bis ein Element-setzen-Schritt ihn befüllt, da es keinen sinnvollen „leeren“ Datensatzverweis gibt.

Best Practices

  • Elemente klar benennen: Andere Schritte verweisen über den Namen auf das Element; ein aussagekräftiger Name vermeidet Verwirrung in komplexen Flows.
  • Erst erstellen, dann setzen: Ein Element-setzen-Schritt zielt auf die Ausgabe eines Element-erstellen-Schritts. Erstelle das Element zuerst, damit der Slot existiert und nachfolgende Schritte darauf verweisen können.
  • Typ konsistent halten: Lege Wert oder Verweis von vornherein fest. Ein Element kann nicht zwischen Wert und Verweis wechseln.