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Datensatz eingefügt

Nutze den Trigger Datensatz eingefügt, wenn ein Flow genau dann starten soll, sobald ein neuer Datensatz in Business Central ankommt. Der Trigger hängt auf Datenbankebene und reagiert auf jeden Insert, der zu deiner Konfiguration passt – egal, ob der Datensatz über die Business-Central-Oberfläche, einen API-Aufruf oder einen Hintergrundprozess entsteht.

Typische Szenarien:

  • Frisch angelegte Verkaufsaufträge überwachen, um Freigeber sofort zu informieren.
  • Neue Kunden erfassen und automatisch an nachgelagerte Systeme weiterleiten.
  • Gebuchte Lagereinträge abfangen, um Logistik-Automationen anzustoßen.

So verhält sich der Trigger zur Laufzeit

  1. Business Central fügt einen Datensatz in der gewählten Tabelle ein.
  2. AutoFlow prüft die Triggerkonfiguration und setzt alle von dir definierten Feldfilter.
  3. Erfüllt der Datensatz die Filter, startet AutoFlow den Flow und stellt ein Output Rec bereit, das die Record-ID für nachfolgende Schritte enthält.

Da der Trigger direkt an das systemweite Ereignis OnDatabaseInsert gekoppelt ist, entgeht ihm kein Datensatz – auch nicht aus Hintergrundjobs oder Integrationen.

Trigger konfigurieren

Öffne den Flow-Editor, wähle Wenn ein Datensatz eingefügt wird und fülle anschließend die Konfigurationskarte aus.

Beschreibung

  • Zweck: Mach auf einen Blick klar, wann der Flow laufen soll.
  • Wann ausfüllen: Immer. Die Beschreibung erscheint in Triggerlisten und in der Ausführungshistorie.
  • Tipp: Nenne Tabelle und eventuelle Filter, etwa Neuer Verkaufsauftrag (B2B) erstellt.

Tabellennr.

  • Zweck: Gibt an, welche Business-Central-Tabelle überwacht wird.
  • Wann ausfüllen: Verpflichtend. Ohne Tabellennummer kann der Trigger keine Insert-Ereignisse abonnieren.
  • Tipp: Nutze das Lookup, um Tabellen zu durchsuchen. Wähle produktive Anwendungstabellen und vermeide temporäre oder Puffer-Tabellen aus Buchungsroutinen.

Feldfilter

  • Zweck: Beschränkt Ausführungen auf Datensätze, die bestimmte Kriterien erfüllen.
  • Wann ausfüllen: Optional, aber dringend zu empfehlen, wenn nur ein Teil der Inserts den Flow starten soll.
  • Funktionsweise: Jeder Eintrag verknüpft eine Feldnummer mit einem Business-Central-Filterausdruck. AutoFlow setzt die Filter, bevor der Flow startet, und lässt nur passende Datensätze durch. Bleibt die Liste leer, reagiert der Trigger auf jeden Insert der gewählten Tabelle.
  • Tipp: Kombiniere Filter mit Berechtigungen. Filter beispielsweise Verkaufsaufträge nach Document Type=Order oder Debitoren nach Blocked=<>All, um Rauschen zu reduzieren.

Best Practices

  • Halte Filter schlank, damit der Trigger nicht für Datensätze läuft, die du später ohnehin verwirfst.
  • Stelle sicher, dass das Servicekonto des Flows die überwachte Tabelle lesen darf – sonst schlägt der Zugriff auf Rec in Folgeschritten fehl.
  • Gib dem Trigger eine aussagekräftige Beschreibung, damit zukünftige Bearbeiter verstehen, wie er gedacht ist.