Nach Zeitplan
Verwende den Trigger Nach Zeitplan, um einen Flow in regelmäßigen Abständen laufen zu lassen. Es gibt keine Ereignisquelle – der Trigger ist an einen Aufgabenwarteschlangenposten gekoppelt, den AutoFlow beim Veröffentlichen anlegt; jeder Job-Queue-Lauf startet eine neue Ausführung.
Typische Szenarien:
- Täglich einen Bericht erzeugen und an einen Verteiler mailen.
- Eine externe API alle paar Minuten abfragen und auf Änderungen reagieren.
- Eine End-of-Day-Abstimmung über Debitoren, Aufträge oder Lagereinträge laufen lassen.
Was passiert, wenn der Flow läuft
- Beim Veröffentlichen erzeugt AutoFlow einen Aufgabenwarteschlangenposten, der den Zeitplan trägt. Standard-Intervall: alle 60 Minuten.
- Jedes Mal, wenn die Aufgabenwarteschlange den Posten feuert, startet AutoFlow eine neue Ausführung.
- Der Flow läuft seine Schritte ohne Trigger-Payload durch – es gibt keine Ausgaben, die nachfolgende Schritte konsumieren könnten.
Da der Zeitplan auf dem Aufgabenwarteschlangenposten lebt, änderst du das Intervall genauso wie bei jedem anderen BC-Job: öffne den verknüpften Aufgabenwarteschlangenposten und passe Frühester Startzeitpunkt, Anzahl Minuten zwischen Ausführungen, Wiederkehrende Aufgabe sowie die Wochentag-Flags an. Wird der Aufgabenwarteschlangenposten angehalten, stoppt der Zeitplan – ohne dass der Flow neu veröffentlicht werden muss.
Trigger konfigurieren
Am Trigger selbst gibt es nichts einzustellen. Nach Zeitplan auszuwählen zeigt den Hinweis „Für diesen Auslöser gibt es nichts zu konfigurieren.“; der Trigger ist sofort gültig. Die Zeitplan-Parameter liegen auf dem Aufgabenwarteschlangenposten, den AutoFlow beim Veröffentlichen anlegt.
Der Trigger Nach Zeitplan erzeugt keine Ausgaben. Lade die Daten, die der Flow braucht, in den ersten Aktionsschritten aus Datensätzen oder externen Systemen.
Best Practices
- Intervall am Aufgabenwarteschlangenposten justieren. Die 60 Minuten sind ein Startwert, keine Empfehlung – senke sie für höhere Frequenz, erhöhe sie, wenn nachgelagerte Kosten ins Gewicht fallen.
- Geplante Flows idempotent halten. Ein Lauf, der ausfällt oder sich überlappt, darf keine Duplikate erzeugen; sichere Mutationen mit einer Entscheidung „bereits erledigt?“ ab.
- Den Ausführungslog beobachten. Geplante Flows feuern still – ohne Monitoring kann ein hängender Aufgabenwarteschlangenposten die Automation tagelang lahmlegen. Nimm den Posten in deine Standard-Ops-Checks auf.
- Für Einzelläufe lieber Wenn manuell gestartet. Ein Flow, der nur „ab und zu, wenn etwas passiert“ läuft, ist ein manueller Flow – kein geplanter mit sehr großem Intervall.